grundel
Grundel (3 Unterarten), lat. „Gobiidae“
Abbildungen von oben nach unten: Marmorierte Grundel, Schwarzmundgrundel, Kesslergrundel



Erscheinungsbild
- Körper wirkt durch den großen Kopf keulenförmig
- leicht poberständiges Maul
- zwei nicht verbundene Rückenflossen; die Vordere, welche immer kleiner als die hintere Rückenflosse ist hat Stachelstrahlen, die Hintere Weichstrahlen
- kleine Kammschuppen
- Länge zwischen 5 cm und 10 cm, max. 20 cm
Vorkommen und Verhalten
- lebt in stehenden Gewässern und Fließgewässern
- geselliger Schwarmfisch, der in allen Gewässerarten in Ufernähe steht
- ernährt sich von Kleintieren aller Art und ist ein Laichräuber
- laicht von Juni bis November; der Laich wird an Steine angeheftet, der Milchner bewacht das Gelege und betreibt aktive Brutpflege
- die Steinpackung entlang des Rheins ist ein ideales Laichhabitat für die Grundel, somit kommen alle drei Arten in Massen vor
Sonstige Merkmale
- die Seitenlinie ist nicht immer vorhanden
- aus dem Schwarzmeer eingeschleppte Fischart, die als „blinder Passagier“ in Ballasttanks von Schiffen über den Rhein-Main-Donau-Kanal in unsere Gewässer eingeführt wurde
- Eindämmung unmöglich
- Verwechslungsgefahr mit der heimischen Groppe; die Groppe hat allerdings getrennte Bauchflossen, während sie bei den eingewanderten Grundelarten zu einer „Saugscheibe“ verwachsen sind